Geschichte

Caspar Theodor Springob, ein musikfreundlicher Schulmeister, schuf in den neunziger Jahren des 18. Jahrhunderts die Voraussetzungen für das Werden dieses Musikvereins. Ein kleines Orchester mit Geigen, Klarinetten und Flöten war der Erfolg seiner Bemühungen. Nach dem Tode Springobs im Jahre 1794 war es Hermann Stueken, der mit gleichem Idealismus wie sein Bruder, der Großvater des späteren Dirigenten Wilhelm Stueken-Leinemann, den Musikgedanken als Klarinettist und Geiger weitergetragen hat.

 Nach 1800 standen ihnen die Gebrüder Vahland zur Seite, die aus dem Waldeckschen nach Garbeck gekommen waren. Philpp Vahland heiratete Franziska Mertens aus Garbeck. Durch diesen Pfilipp Vahland, noch mehr aber durch seinen Sohn Johann Christian und durch die Familie Mertens bekam die Musikkapelle gute Kräfte.

 Um 1830, als die Garbecker Streichmusik in Balve zum Schlußball einer Tanzschule spielte, wurde sie von dem Tanzlehrer gefragt, ob sie kein Interesse an der Blasmusik hätte. Unter der Leitung dieses Tanzlehrers wurde neben Streichmusik jetzt auch Blasmusik gemacht.

Ab 1850 übernahm Wilhelm Stueken-Leinemann die Musikkapelle. Er wurde um 1870 von Bernhard Pingel abgelöst. Dieser war ein sehr begabter Musiker. Davon zeugt seine Tätigkeit als Dirigent des Garbecker- und des benachbarten Dahler Gesangvereins. Bernhard Pingel leitete die Musikkapelle etwa 30 Jahre.

Auf  Anregung. des hochw. Pfarrers Vedder  zu Westönnen, einem gebürtigen Garbecker, wurde dem Gesang- und Musikverein um 1900 der Name “Amicitia“ (Freundschaft) gegeben.

 

Was in den ersten 70 Jahren des 19. Jahrhunderts die Familien Stueken für den Musikverein waren, wiederholte sich in den Familien Vedder in den ersten 40 Jahren des 20. Jahrhunderts.

Josef Vedder dirigierte das Orchester von 1905 bis 1908. Sein Nachfolger Heinrich Vedder hat noch unter dem Dirigenten Bernhard Pingel musiziert. In seiner Militärdienstzeit konnte sich Heinrich Vedder als Flötist und Klarinettist in Bad Homburg weiterbilden. Später betätigte er sich auch als Komponist und Arrangeur für Blasmusik.

In die Zeit des Dirigenten Heinrich Vedder fällt die Umstellung der Kapelle von hoher Stimmung auf B-Stimmung, die durch großzügige finanzielle Unterstützung des derzeitigen Pfarrers Stahl möglich wurde. Fast jeder beherrschte seinerzeit auch noch ein Streichinstrument, so dass Marsch- und Konzertmusik in Blasmusik, die Tanzmusik dagegen in Streichmusik ausgeführt wurde.

Bernhard  Vedder wurde im Jahre 1928 zum Dirigenten gewählt. Er war ein begabter Musiker und leitete neben dem Garbecker  Männergesangverein auch einige Chöre in der Umgebung. In die Zeit seiner Dirigententätigkeit fiel im Jahre 1936 die Feier des 140 jährigen Bestehens, die unter Mithilfe des Männergesangvereins als „Sauerländer Abend“ gefeiert wurde.

Auf Bitten des damaligen Bürgermeisters Anton Schmoll übernahm 1937, Hans Weber mit 36 Jahren, die Leitung des Vereins. Er spielte Violine und mehrere Blasinstrumente und war Mitbegründer der Musikvereine  Allendorf und Hagen. Vor seiner Ernennung zum Bahnhofsvorsteher in Garbeck war er Posaunist und Baritonist in der Kapelle des Bahnschutzes der Reichsbahndirektion Wuppertal und in der Stadtkapelle Menden. Unter seiner Stabführung konnten die Garbecker  bereits 1939 die Festmusik zum Garbecker Schützenfest stellen.

1946 bekam die Kapelle Zuwachs von 14 jungen Burschen. Die Ausbildung übernahm Hans Weber und 1950 hatte das Orchester die stattliche Besetzung von 37 Mann. Viele der „jungen Burschen“ waren jahrzehntelang wichtige Leistungsträger im Musikverein. In dieser Zeit wurden in Garbeck und Umgebung jährlich bis zu 10 Schützenfeste gespielt. Zu Einsätzen fuhr man mit einem LKW der Gransauer  Mühle,  gesteuert vom Flügelhornisten Josef Weggen. Kleinere Vereinsfeiern bediente ein Ensemble mit Klavier, Geige, Trompete, Posaune und Schlagzeug. Hieraus entwickelten sich später die „Amigos“ und danach die „Jungen Amigos“.

Anlässlich des 160 jährigen Bestehens gab die „Amicitia“ das von seinem Ehrenmitglied Josef Waltermann verfasste  „Heimatbuch der Gemeinde Garbeck“ heraus. 1960 wurde Johannes Waltermann, Sohn des vorgenannten Josef Waltermann, zum Vorsitzenden gewählt.

Ein Schülerorchester mit zunächst 16 Schülern wurde 1965 ins Leben gerufen. Nach Anschaffung von Instrumenten begann Dirigent Hans Weber die Ausbildung.

1966 konnte der Verein auf  170 Jahre seines Bestehens zurückblicken. Aus diesem Anlass wurde ihm vom Deutschen Volksmusikerbund, dem er 1962 beigetreten war, die Bundes-Ehren-Medaille verliehen. Hans Weber erhielt für fast 30 jährige Dirigententätigkeit und seine besonderen Verdienste um die sauerländische Volksmusik die Bundes-Förder-Medaille.

Am 24. Juli 1969 nahm der Tod jäh und unerwartet dem Dirigenten Hans Weber den Dirigentenstab aus der Hand. 32 Jahre hatte er dem Musikverein vorgestanden. Sein größtes Anliegen war die Jugendausbildung. Sein letzter Gruß an den Verein: “ Grüß mir die Jungen! Haltet zusammen! Bleibt beieinander! “

Fritz Volkmer, ein Mitglied des Vereins, wurde am 12.Dezember 1969 zum neuen Dirigenten gewählt. Er stammte aus einer musikalischen Familie in der Grafschaft Glatz und spielte Mandoline, Geige, Gitarre und Klarinette. Unter seiner Leitung konnte das Orchester am 20.Mai 1971 bei der Produktion einer Sendung des ZDF, “Frohe Klänge aus dem Sauerland“, mitwirken. Ein Höhpunkt im gleichen Jahr war das Jubelfest vom 04.- 06. Juni. Das WDR berichtete live aus der Garbecker Schützenhalle über das 175 jährige Bestehen der „Amicitia“ und die Verleihung der „PRO – MUSIKA – PLAKETTE“. Zum zweiten Mal war Hauptmann  Hollmann mit seinem Heeresmusikkoprs 13 aus Münster in Garbeck zu Gast.

Bereits 1972 hatte Fritz Volkmer ein 32 köpfiges Jugendorchester aufgebaut. Diese Truppe in blauen Uniformen war weit und breit bekannt. Bei über je 40 Proben mit den Schülern und dem großen Orchester und weiteren 40 – 50 öffentlichen Auftritten wurde es notwendig, einen weiteren Dirigenten an die Seite Volkmers zu stellen.

Heinrich Stockmann, Kammermusiker und ehemaliger Konzertmeister des städtischen Orchesters Hagen konnte 1974 als Ausbilder und Dirigent gewonnen werden. Während seiner Militärdienstzeit war er Trompeter bei einem Heeresmusikkorps. Er setzte neue Maßstäbe und stellte hohe Anforderungen an die Laienmusiker der “Amicitia“. Mit den zur Tradition gewordenen Wunschkonzerten wurde 1976 begonnen. Am 2. Januar 1982 begann die Reihe der Neujahrskonzerte in Eisborn zusammen mit dem TK Eisborn.

Am 08. Januar 1982 legte Johannes Waltermann sein Amt nieder. Er hatte 30 Jahre im Vorstand gearbeitet, davon 22 Jahre als Vorsitzender. Der bisherige 2. Vorsitzende Alfons Weber wurde zum Nachfolger gewählt.

Durch Bürgermeister Paul Lübke wurde Fritz Volkmer eine Ehrenurkunde der Stadt Balve für seine verdienstvolle Jugendarbeit überreicht.

Aus einem handgeschriebenen Notenbuch für Klavier aus dem 1803, richtete Hans Dörner einige Stücke für kleine Bläsergruppen ein. Um interessierten Musikfreunden zu zeigen, welche Musik in der Gründerzeit vor 200 Jahren gespielt wurde, sind einige dieser Titel unter Herrn Dörners Leitung für eine CD eingespielt worden. Bei einer vereinsinternen Feier zum 190 jährigen Bestehen wurde Fanfare, Menuett, Polonaise und der Marsch Bonaparte vorgetragen. Aus dieser Zeit hat sich ein Blechbläserquintett erhalten, welches 1992 zusammen mit dem Männergesangverein „Amicitia“ in Weimar musizierte.

Seit 1985 gibt es jährlich im September einen Familienwandertag. Mit Kind und Kegel, Spaß und Entspannung, Essen und Trinken wird Wald und Flur um Garbeck herum erwandert.

Zum  190. Geburtstag bot der Musikverein seinen Freunden  wieder etwas Besonderes. Oberstleutnant Ulrich Hollmann gastierte zum 3. Mal in der Garbecker Schützenhalle, diesmal mit dem Ausbildungsmusikkorps der Bundeswehr aus Hilden. In den letzten 10 Jahren hatte der Musikverein insgesamt 29 Neuzugänge. 11 Schüler bestanden ihre D 1 Prüfung.

Nach 15 jähriger und sehr erfolgreicher Dirigenten- und Ausbildertätigkeit übergab Heinrich Stockmann aus gesundheitlichen Gründen den Dirigentenstab im Herbst 1989 an Hans Dörner. Der Bearbeiter unserer Springobschen Noten ist Soloposaunist beim philharmonischen Orchester Dortmund und Lehr- Beauftragter für Posaune an der staatlichen Hochschule für Musik in Wuppertal.

Im Dezember 1989 wurde der 75. Geburtstag Heinrich Stockmanns im  Garbecker Jugendheim gefeiert, bei dem der verdiente Dirigent zum Ehrenmitglied ernannt wurde. Am 6. Januar 1990, dem Garbecker Patronatsfest, wurde Heinrich Stockmann offiziel verabschiedet. Ein letztes Mal dirigierte er beim „Ambrosianischen Lobgesang“ Frauenchor, Männergesangverein und Musikverein, bevor er als langjähriger, pädagogischer Ausbilder und Dirigent den für besonders verdiente Bürger vorgesehenen Garbecker  Wappenteller mit Ehrenurkunde überreicht bekam. Zugleich mit der Einführung von Messdienerinnen in Garbeck im Jahr 1991, haben sich auch Frauen dem Musikverein angeschlossen. Nach langem Suchen nach einer geeigneten Räumlichkeit zur Schaffung eines Übungsraumes, konnte der ausgediente Kuhstall auf dem Hof Otto Busche langfristig angemietet werden. Am 07. September 1992 konnte mit den Abbrucharbeiten begonnen werden. Leider konnte der langjährige Dirigent Heinrich Stockmann diese Aktivitäten nicht mehr miterleben.

Er verstarb am 24. Mai 1992.

 

Andreas Weber, musikalische Ausbildung durch Fritz Volkmer und Heinrich Stockmann, während seiner Militärdienstzeit Trompeter beim Heeresmusikkorps 1 in Hannover, übernahm beim Wunschkonzert am 24.04.1994 die Leitung des Jungendorchesters. Fritz Volkmer, der  die Schüler 24 Jahre geleitet hatte, wurde zum Ehrendirigent ernannt. Im Januar war er bereits durch den Ortsausschuss zum Bürger des Jahres 1993 ernannt worden.

 Ein Meilenstein in der Geschichte des Musikvereins ist der Einzug des Orchesters am 30. September 1994 in den neugeschaffenen Proberaum. Dank gebührt allen Sponsoren für große und kleine Zuwendungen, allen, die persönliche Leistungen in die 4000 Gesamtstunden eingebracht haben. Der Musikverein hat einen ausgezeichneten Übungsraum, die Bläserjungend für Jahrzehnte ein Zuhause.

Am 17.02.1995 wurde Reinhold Biehs zum 1. Vorsitzenden gewählt. Sein Vorgänger Alfons Weber hatte 43 Jahre im Vorstand gearbeitet, davon 20 Jahre als Geschäfts- und Schriftführer, 10 Jahre als 2. Vorsitzender und 13 Jahre als Vorsitzender. Er wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt.          

Nach dem 15.Neujahrskonzert in Eisborn fand am 06.Januar 1996 die erste Feier zum 200 jährigen Bestehens des Musikvereins statt, als der Musikverein das traditionelle Patronatsfest in Garbeck ausrichtete. Neben den damals jährlich stattfindenden Wunschkonzerten in Garbeck und Eisborn war das Jubiläumsjahr insbesondere durch ein zweitägiges Musikfest vom 11.-12. Mai 1996 und einem Konzert des damaligen Stabsmusikkorps der Bundeswehr (heute Musikkorps der Bundeswehr) aus Siegburg in der Garbecker Schützenhalle geprägt. zudem wurde die Jahreshauptversammlung des Volksmusikbundes Märkischer Kreis am 02.03.1996 in Garbeck ausgerichtet.

Das Jahr 1996 stand ganz im Zeichen des 200-jährigen Jubiläums. Der Verein gilt mit seinem Gründungsjahr 1796 bis heute zu einem der ältesten klassischen Musikvereine in Deutschland bzw. als der älteste Musikverein oberhalb der Main-Linie.

Nach dem Jubiläumsjahr entwickelte sich der Verein in allen Bereichen stetig weiter. Besonders ist hierbei das Jugendorchester samt Jugendarbeit zu nennen, welches nach der hervorragenden Arbeit von Fritz Volkmer durch Andreas Weber weiterentwickelt werden konnte.

Am 25. Juni 1998 spielte das Große Orchester auf dem Sommerfest der Deutschen Welle in Bonn vor illustren Gästen aus Politik und Wirtschaft. Zudem machte die Tanzband „Amigos“ einen ganz entscheidenden Schritt nach vorn. Am 31. Oktober 1998 wurde erstmals das „Festival der Liebe“, damals noch als Schlagerparty und als einfache Veranstaltung, gemeinsam mit dem MGV „Amicitia“ Garbeck ausgerichtet. Vor ausverkauftem Haus musizierten sich die damalig instrumentalen Amigos mit dem „Schlagerterzett“ Ingo Mettken, Alexander Schulte und Peter Hoffmann durch die Welt des Schlagers. Das „Festival der Liebe“ sollte sich zu einem der angesagtesten Partys der kommenden jahre entwickeln. Auch heute noch finden wie ab 1999 jeweils zwei Veranstaltungen Ende November/Anfang Dezember statt. Zudem sind Sänger seitdem fester Bestandteil der Amigos.

Im Jahr 2001 endete die 12-jährige Dirigententätigkeit von Hans Dörner im Musikverein. Ihm folgte ab Sommer 2001 der damals 22-jährige Martin Theile aus Drolshagen bei Olpe. Mit ihm und der zuvor geleisteten Jugendarbeit, konnte der Verein sein Niveau sukzessive in den nächsten Jahren steigern. Zudem wurde das Orchester in den kommenden Jahren neu ausgerichtet und sich neue Herausforderungen gesetzt.

So wurde auf das Landesmusikfest in Olpe im Jahre 2004 hingearbeit, bei welchem man sich dem Wertungsspiel in der Oberstufe stellte. Mit den Stücken „Rondo for Band“ und „2nd Suite for Band“ konnte man das Prädikat „mit sehr gutem Erfolg“ einfahren. Diese Erfahrung und Einordnung war für den Verein nicht nur ein Erlebnis, sondern auch ein Meilenstein und Motivationsschub für die kommenden Jahre. Optisch änderte sich auch etwas, die alten grauen Schirmmützen hatten ausgedient, sodass wir seit Mai 2004 in bordeaux-roten Baretts in den Festzügen unterwegs sind.

Im Jahre 2005 wurde in der Jugendarbeit das Vororchester als erste Einstiegsstufe in die Orchestermusik integriert. Gleichzeitig wurde mit einem eigenen Jugendkonzert den Orchestern die Möglichkeit gegeben das Erlernte im Rahmen eines eigenen Konzertes darzubieten.

Im Jahr 2007 durfte der Musikverein Garbeck anlässlich der Verleihung der „Pro-Musica“-Plakette im Konzerthaus Dortmund aufspielen. Diese besondere Ehre wird nur Musikgruppen zuteil, welche diese Auszeichnung bereits erhalten haben.
Im Jahr 2007 konnte zudem ein weiterer Meilenstein des Vereins erreicht werden. Mit der Erweiterung des Musikheims bei Buschen, dem Umbau der sogenannten „Halle 7“, wurden weitere Probemöglichkeiten für Einzelproben, als auch weiterer Stauraum geschaffen. Eine Investition in die Zukunft, die sich bereits sehr bewehrt hat.

Im Jahr 2008 konnte der Musikverein Garbeck beim Kreisschützenfest in heimischen Gefilden die Festmusik stellen, sodass unser Verein über die Stadtgrenzen hinaus bekannt wurde. Dieses Fest war jedoch nicht nur für den Musikverein ein einmaliges Erlebnis, sondern auch für den gesamten Ort Garbeck. Der Zusammenhalt unter den Vereinen und unter den Mitbürgern wurde hierbei sehr deutlich.

2009 machte sich der Verein dann auf zu neuen Herausforderungen. Auf der Suche nach einem neuartigen Konzert wurde entschieden, dass in der Balver Höhle ein Konzert unter dem Namen „Night of Music“ stattfinden soll, in welchem klassische Musik mit moderner Popmusik, Chormusik mit symphonischer Blasmusik und anderer Musikrichtungen kombiniert werden sollte. Mit dem Musikverein Garbeck und den Amigos, dem jungen Chor Eslohe und zahlreichen Solisten sowie der Kooperation mit dem TUS Langenholthausen wurde die erste NOM durchgeführt. Nach den ersten Erfahrungen und Optimierungen hat sich das Konzept der NOM etabliert und erfreut sich stets wachsender Beliebtheit. Sie wird seitdem alle zwei Jahre erneut durchgeführt.

Im Jahre 2011 erfolgte ein erneuter Stabwechsel von Martin Theile zu Tobias Schütte. neben den vorhandenen Konzerten und Projekten brachte Tobias Schütte im Jahr 2013 die Amicitia-Akademie auf den Weg. Dies bedeutete ein Standardisierung und Professionalisierung der Jugendarbeit im Verein in Form einer Akademie. In der weiteren Entwicklung wurden Instrumentenkarusselle zum Ausprobieren von Instrumenten integriert. Besonders wichtig war in diesem Zuge die Einbindung des Kindergartens und der örtlichen Grundschule, um weniger werdende Zahl von Kindern weiterhin an die Musik und den Verein heranzuführen.

Als ein ganz herausragendes Jahr lässt sich das Jahr 2014 beschreiben. Mit der Teilnahme am Wertungsspiel des Landesmusikfestes 2014 in Soest wurde in der Höchststufe das Prädikat „mit hervorragendem Erfolg“ erreicht. Durch konsequente Jugendarbeit, wegweisenden Entscheidung und excellenten Dirigenten konnte innerhalb von 10 Jahren in einer höheren Stufe das Gesamtergebnis sogar verbessert werden.